Hintergrundinformationen zum Flächenerwerbsprojekt des BUND Sachsen-Anhalt in der Goitzsche bei Bitterfeld

 

Bedeutung der Bergbaufolgelandschaft für den Naturschutz

Braunkohlenbergbau bedeutet zunächst eine enorme Zerstörung von Natur- und Kulturlandschaft, aber im Ergebnis dieser gewaltigen Eingriffe in den Naturhaushalt sind Landschaften entstanden, die – vergleichbar mit natürlichen Katastrophen – in ihrer Ökese eine Dynamik und ein (natürliches) Entwicklungspotential besitzen, wie man es heute in der sonst in ein starres Korsett gezwängten Kulturlandschaft nicht mehr findet.

Allein im Bundesland Sachsen-Anhalt wurden 270 km² Fläche vom Bergbau in Anspruch genommen. Bedingt durch die Stilllegung der großflächigen Braunkohlentagebaugebiete stehen heute ganze Regionen zur Renaturierung und Rekultivierung an.

Die standörtlichen Gegebenheiten und ökologischen Bedingungen in den Bergbaufolgelandschaften sind grundverschieden von denen des gewachsenen, unverritzten Umlandes. Die Bergbaufolgelandschaft (BFL) stellt einen eigenständigen „Kultur“landschaftstyp dar, der sich durch Großflächigkeit/Unzerschnittenheit/Störungsarmut, Heterogenität/Standortvielfalt, Nährstoffarmut, Entwicklungsdynamik, ungestörte (natürliche) Entwicklung/Sukzession, Lebensraum-/Habitatfunktion,  Biotopverbundfunktion und Seltenheit/Einmaligkeit von Biotoptypen auszeichnet

Nachdem binnen kurzer Zeit große Teile der Tagebaue geschlossen wurden, entstanden zunehmend Rekultivierungs“defizite“, die gleichzeitig ein einmaliges naturschutzfachliches Potenzial besitzen: Tagebauspezifische Sukzessionsprozesse blieben weiträumig sich selbst überlassen, vom Menschen weitgehend unbeeinflusst entwickelten und entwickeln sich Biotoptypen, die eine artenreiche Flora und Fauna beherbergen.

Wesentliche, für den Naturschutz relevante Biotoptypen sind u.a.:

Quellige Hangaustritte, oligothrophe Bergbaurestgewässer, Röhrichte, Sümpfe und Niedermoorinitiale, vegetationsfreie bis -arme Rohböden, Trockenrasen, Gras- und Staudenfluren, Pionierwälder; häufig in Form kleinflächige Biotopmosaike miteinander verzahnt.

Von den in Sachsen-Anhalt vorkommenden etwa 2300 höheren Pflanzenarten konnten ca. 725 Arten, also rund ein Drittel, in den Bergbaufolgelandschaften nachgewiesen werden. Eine große Zahl von ihnen hat hier sogar ihren Verbreitungsschwerpunkt. Im Hinblick auf die teilweise extremen abiotischen Faktoren und das geringe Entwicklungsalter der Lebensräume ist diese Artenanzahl erstaunlich hoch. Von den in der BFL nachgewiesenen Pflanzenarten sind 12,9 % in der Roten Liste des Landes Sachsen-Anhalt enthalten. Die Vegetation weist gegenüber der der gewachsenen Landschaften deutliche Unterschiede auf. Der Prozess der Ausdifferenzierung stabiler, standortangepasster Pflanzengesellschaften ist in weiten Bereichen noch nicht abgeschlossen. Oft unterliegen die Pflanzenbestände einer sehr starken räumlichen und zeitlichen Dynamik und stellen vorübergehende, nur kurzfristig existente Entwicklungsstadien dar. Häufig treten Vegetationsmosaike oder mehrere Sukzessionsstadien auf engstem Raum nebeneinander auf.

Besondere naturschutzfachliche Bedeutung hat die BFL auch für die Arten der Süßwasser- und Moorvegetation. Ebenfalls viele seltene und gefährdete Vertreter gehören zur Gruppe der Heide- und Magerrasenarten. Neben den geologischen Verhältnissen (Art der Kippsubstrate, Lagerstättengeologie) und dem Zeitpunkt des Tagebauabschlusses spielt offensichtlich die Umlandflora, die als Diasporenquelle fungiert, eine entscheidende Rolle für die Wiederbesiedlung der Gebiete.

Auch die faunistische Ausstattung der BFL unterstreicht ihren hohen naturschutzfachlichen Wert, beispielsweise durch zahlreiche Neu- oder Wiederfunde von bisher als verschollen geltenden Arten. Innerhalb der bisher untersuchten Wirbellosengruppen Libellen, Heuschrecken, Ohrwürmer, Schaben, Laufkäfer, Asseln, Webspinnen und Zikaden konnten insgesamt ca. 800 Arten ermittelt werden., fünf Reptilien- und elf Amphibienarten unterstreichen ihre Bedeutung für hochgradig gefährdete Tiergruppen ebenso wie die artenreiche Avifauna.

Namentlich Arten die an hoch dynamische, „junge“ Lebensräume gebunden sind, die ansonsten in unserer geschlossenen Kulturlandschaft heute weitestgehend fehlen (z.B. aufgrund der fehlenden natürlichen Flussdynamik), finden hier vielfach Ersatz- und damit Überlebensräume.

Kerngebietskonzept der LMBV

Die LMBV hat in Auswertung verschiedener Forschungsprojekte in der BFL sowie bereits begonnener naturschutzfachlicher Planungen in den Bundesländern so genannte "Kerngebiete" ausgewiesen. Diese stellen aus Sicht der LMBV die besonders für den Naturschutz geeigneten Flächen dar. Grundlage für die Ausweisung von Kerngebieten war eine einvernehmliche Festlegung zwischen BMU und LMBV vom 21. Dezember 1999. Vorgabe war, dass die Flächen einerseits bestimmten fachlichen Kriterien genügen und zum zweiten dann auch im Rahmen der Verwertung besonders behandelt werden.

Im Einzelnen waren folgende Kriterien für die Flächenauswahl maßgeblich:

-          Entsprechende landesplanerische Vorgaben und betriebliche Verpflichtungen, insbesondere ausgewiesene Vorrang- und Vorbehaltsgebiete und

-          naturschutzfachliche Bewertung der Flächen unter Berücksichtigung des Konfliktpotentials im Hinblick auf öffentliche Planungen.

Die zwischen LMBV und BMU abgestimmten Listen wurden im Sommer 2000 den Ländervertretern zur fachlichen Stellungnahme übergeben.

Für die Flächen der Kerngebiete gilt,

-          dass unter bestimmten Voraussetzungen eine freihändige Vergabe von Naturschutzflächen erfolgen kann,

-          dass die LMBV die Flächen innerhalb einer bestimmten Zeit nicht ausschreibt und

-          dass die Bundesländer die Möglichkeit der Bewertung sowie der Formulierung aus naturschutzfachlicher Sicht notwendiger Auflagen erhalten, die die LMBV beim Verkauf im Rahmen des Möglichen in die Verkaufsverträge aufnehmen wird.

 

Position des Landes Sachsen-Anhalt zu den Kerngebietsvorschlägen der LMBV

Das Land hält die Benennung der Kerngebiete durch die LMBV für ausreichend und fachlich fundiert. Das Land sieht sich nicht in der Lage innerhalb der nächsten Jahre diese Gebiete als Schutzgebiete auszuweisen, auch wenn diese eine entsprechende Qualität aufweisen (Kapazitätsprobleme und andere Schwerpunkte der Naturschutzverwaltungen). Die Notwendigkeit, Flächen in Landeseigentum zu übernehmen, um naturschutzfachliche Ziele umsetzen zu können, wird nicht gesehen. Man will sich bemühen, naturschutzfachliche Auflagen für den Verkauf zu formulieren und anerkannte Naturschutzverbände zu unterstützen, diese Flächen zu erwerben.

 

Verwertungsauftrag der LMBV

Die LMBV hat den Auftrag, alle im Eigentum der LMBV befindlichen Liegenschaften entsprechend einer Verwertung zuzuführen, dies betrifft auch Flächen, die von ihren Eigenschaften her dem Naturschutz vorbehalten sein sollen.

Aus Sicht der LMBV erfolgt die Berücksichtigung  einer an Naturschutzbelangen orientierten Verwertung durch die Berücksichtigung von rechtsverbindlichen Planungen und Nutzungskonzepten und durch die Möglichkeit einer freihändigen Vergabe, wenn Naturschutzbehörden oder anerkannte Naturschutzverbände erklären, dass sie diese Flächen zum ermittelten Verkaufspreis erwerben wollen.

 

 

Kerngebiete in der Goitzsche

„Tonhalde und Feuchtwald Goitzsche“ ( Niemegker Senke)

Lage: im nordöstlichen Teil des Goitzschewaldes

Flächengröße: 114,2 ha.

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: sehr reich strukturiertes Vegetationsmosaik mit Trockenrasen, Birkenvorwald, Rohbodenstandorten und Feuchtflächen mit Moorinitialen 

Floristische Besonderheit: Ästiger Mondrautenfarn und Gemeine Natternzunge, die bereits als ausgestorben bzw. als sehr seltenen gelten.

Faunistische Bedeutung: gefährdete Heuschrecken- und Laufkäferarten, Bruthabitate für z.B. Vogelarten wie Heidelerche, Steinschmätzer, Wasserralle und Krickente.

Einordnung im TEP: Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft

„Restloch Holzweißig-Ost und Essigloch“

Lage: im Südwesten der Goitzsche nordwestlich des Paupitzscher Sees.

Flächengröße: 207,1 ha  

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: strukturreiche Ufer mit kiesig-sandigen Substrate, stark bewegtes Relief mit unterschiedlichen Feuchteverhältnissen, Feuchtflächen, Birkenpionierwälder und Schüttrippenkomplexen.

Botanische Besonderheit: Wintergrüngewächsen (in der Region Bitterfeld äußerst selten).

Faunistische Bedeutung: gefährdete Libellenarten, gefährdete Amphibienarten (u.a. Knoblauchkröte), Bruthabitate für Zwergtaucher, Wendehals, Heidelerche und Sperbergrasmücke. Die Bedeutung für die Vogelwelt wird durch die Entstehung größerer Wasserflächen weiter zunehmen. Diese können von Zugvögeln als Rast- und Schlafplatz genutzt werden.

Einordnung im TEP*: Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft

 „Ludwigsee und Sandtrockenrasen bei Petersroda“

Lage: im äußersten Südwesten der Goitzsche, östlich der Ortslage Petersroda

Flächengröße: 261,3 ha im Land Sachsen-Anhalt und weitere 90,6 ha auf der Landesfläche Sachsens.

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: großflächiger, ca. 30 Jahre alter Sandtrockenrasen auf extrem inhomogenem Substrat in einem sehr stabilen Sukzessionsstadium, Rohbodenstandorte, Birkenpionierwälder, Ginsterheiden.

Faunistische Bedeutung: gefährdete Heuschreckenarten, Bruthabitate für u.a. Brachpieper, Heidelerche und Steinschmätzer, Rastplatz für ca. 30.000 Saat- und Bleßgänse sowie zahlreichen Entenarten. Mit der Entstehung größerer Wasserflächen wird die Bedeutung der bereits vorhandenen Gewässer für die Avifauna – besonders für Zugvögel – zunehmen.

Einordnung im TEP: Ludwigsee - Vorranggebiet für Natur und Landschaft, restliche Fläche als Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft.

 

* TEP – Teilentwicklungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt

 

 

 „Paupitzscher See“

Lage: Im Süden der Goitzsche; ein Großteil (129,6 ha) in Sachsen

Flächengröße: 158,9 ha,

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: Sandtrockenrasen, Rohboden, Restgewässer, Röhricht, Birkenpionierwald

Einordnung im TEP: In Sachsen Vorranggebiet für Natur und Landschaft (seit 1990 NSG); im TEP Sachsen-Anhalt Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft.

Botanische und faunistische Bedeutung: Prozessschutzgebiet - ungestörter Wasservogelbrutplatz, bedeutender Lebensraum für Amphibien und andere bedrohte Tierarten

 „Bärenhofinseln“

Lage: im Zentrum des Tagebaus Goitzsche als Inseln

Flächengröße: 106 ha.

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: Sonderstandort innerhalb der Bergbaufolgelandschaft, da hier Reste des früher die Landschaft prägenden Stieleichen-Hainbuchenwaldes bewahrt worden sind; außerdem Böschungen und Abbruchkanten mit trockenen bis frischen Gras-Kraut-Fluren, Gebüsche und Pionierwaldinitiale, nach der Flutung entstehen Flachwasserzonen mit Röhrichten

Faunistische Bedeutung: diverse, zum Teil stark gefährdete Insektenarten, die die sonnenexponierten Abbruchkanten besiedeln; mit dem Entstehen der Flachwasserzonen und Röhrichte wird das Gebiet für die Avifauna an Bedeutung gewinnen.

Einordnung im TEP: ein Teilbereich der Bärenhofinsel als Vorranggebiet für Natur und Landschaft und der Rest als Vorbehaltsgebiet für Aufforstung

„Tagesanlagen II a“

Lage:  im Zentrum des Tagebaus Goitzsche südwestlich der Bärenhofinsel, später Halbinsel im Restloch

Flächengröße: 55,18 ha

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: Reste der natürlichen Goitzschevegetation - Stieleichen-Hainbuchen-Wald; kleinere Trockenrasenbestände, Stauden- und Grasfluren, Steilhänge und Abbruchkanten

Einordnung im TEP: teilweise Vorranggebiet für Forstwirtschaft festgelegt, für den Rest des Gebiets wurden keine Angaben gemacht.

 „Ehemaliges Baufeld II a“

Lage: im südlichen Bereich der Goitzsche zwischen dem Lober-Leine-Kanal im Osten und den ehemaligen Tagesanlagen im Westen, nördlich der Ortschaft Laue.

Flächengröße: von 112,1 ha ( 28,9 ha  Sachsen-Anhalt, 83,2 ha Sachsen)

Naturschutzfachlich bedeutende Biotoptypen: artenarme, schüttere initiale Silbergrasfluren, Rohbodenbereiche, Sandtrockenrasen, kurzlebige, niedrigwüchsige und ausdauernde, z. T. hochwüchsige Gras-Stauden-Fluren.

Faunistische Bedeutung: Lebensraum für gefährdete Heuschrecken- und Amphibienarten sowie Brutplätze für bedrohte Vogelarten wie Steinschmätzer und Brachpieper.

Einordnung im TEP: Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft, sowie für Forstwirtschaft und Aufforstung

 

Flächenerwerb durch den BUND

Das seitens der LMBV vorgeschlagene Kerngebietskonzept mit verbindenden Kohärenzgebieten kann nur umgesetzt werden, wenn diese Gebiete entweder über die Einbeziehung in ein gesetzlich abgesichertes Schutzgebietssystem festgeschrieben werden oder durch Verkauf an Naturschutzakteure eine naturschutzkonforme Nachnutzung gesichert wird.

Der BUND Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat sich vor dem Hintergrund der Bedeutung der Bergbaufolgelandschaft für den Naturschutz entschlossen, die Kerngebiete sowie weitere Köhärenzflächen in der Goitzsche käuflich zu erwerben. Die Finanzierung des Erwerbs der Flächen erfolgt über eine bundesweite und regionale Spendenkampagne des Bundes- und Landesverbandes des BUND, der dieses Projekt als eines seiner zentralen Naturschutzprojekte ansieht. Gerade in der Bitterfelder Region mit dem ehemals schlechten Image Raum für Natur und naturverträgliche Erholung durch den größten deutschen Umweltverband zu erhalten, ist dem BUND ein wichtiges Anliegen.

Dem BUND geht es um eine Verbindung von Naturschutz und Naturerfahrung als ein weiteres "Standbein" der zukünftigen Goitzscheentwicklung. Bisher sind etwa 700 ha von 1000 ha Kerngebietsfläche bereits erworben worden.

 

DBU - Projekt

 

Von der Deutschen Bundesumweltstiftung erhält der BUND eine Förderung für ein Projekt zur konzeptionellen Begleitung des Flächenerwerbs.

Der Erwerb derart großer Areale für den Naturschutz und die gleichzeitige Naturerfahrung in einer vom Menschen geschaffenen Landschaft und die daraus resultierende Notwendigkeit der Erstellung von Konzeptionen durch den Eigentümer ist bisher in der Bundesrepublik nahezu einmalig und ein Modellfall. Im Projekt geht es darum, die Interessen des gemeinnützigen, dem Naturschutz verpflichteten Eigentümers mit anderen Interessen der Öffentlichkeit bereits frühzeitig in Einklang zu bringen.

Da der Erwerb allein zur Sicherung und Entwicklung der Flächen nicht ausreicht, soll im Rahmen des Projektes eine frühzeitige Zuordnung verschiedener Naturschutzziele zu den einzelnen Flächen erfolgen, um naturschutzinterne Zieldiskussionen im Vorfeld zu entschärfen. Andererseits soll die räumliche Nähe des Gebietes zum Ballungsraum Halle - Leipzig - Bitterfeld berücksichtigt werden, die vielfältige Nutzungsinteressen an dieser Landschaft bedingt. Die Gebiete sollen daher nicht vor dem Betreten abgeschirmt werden, sondern mittels gezielter Besucherlenkung und -information sollen einerseits sensible Bereiche vor negativen Störeinwirkungen geschützt, andererseits aber die Einzigartigkeit der Landschaft besser erlebbar gemacht werden. Dazu sind konzeptionelle Vorarbeiten im Rahmen des Projektes zu leisten, die von Beginn an mit den regionalen Akteuren erarbeitet und diskutiert werden.

 

Weitere Aktivitäten des BUND im Rahmen des Goitzscheprojektes

Durch die Beteiligung des BUND Sachsen-Anhalt am "Pakt für Arbeit" im Landkreis Bitterfeld bietet sich die Möglichkeit bereits in den Jahren 2003 und 2004 sukzessive erste Maßnahmen eines Lenkungskonzeptes (Errichtung von Aussichtspunkten, Bohlenwegen u. ähnlichen Maßnahmen) in diesem Rahmen umzusetzen. Die dazu geplanten internationalen Jugendwork-Camps in der Goitzsche sollen sowohl Gelegenheit zum gemeinschaftlichen Arbeiten als auch zum gegenseitigen Kennen lernen und Verstehen beitragen. Im Rahmen eines vom BUND betreuten Projektes "Aktiv zur Rente" ist ab Frühjahr 2002 ein Kooordinationsbüro und eine Naturwacht für die Goitzsche etabliert, die die Umweltbildung und Überwachung der Gebiete gewährleisten. Seit dem Frühjahr 2002 werden monatlich Spaziergänge und Wanderungen für Interessierte zu bestimmten Themen angeboten